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Die Ballade von Rabensturm
03.04.2009 (Fri), 14:40
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Hier ist einer meiner literarischen Ergüsse in Gedichtform..schaut es euch einfach mal an
Caput 1
Es hatte sich zugetragen im Lande des Lichtes, das vor langer Zeit der König der Silbernen Ritter auszog eine Braut zu suchen. Viele besuchten seinen Hof doch keine war ihm teuer genug, seine Königin sollte besonders sein.
So geschah es am Tage der Sommersonnenwende, dass dem König zugetragen wart, dass im immergrünen Walde, dem Heim von Feen und Elfen eine Prinzessin des Elfenvolkes lebe. Schnell wart die Aufwartung gemacht und um ihre Hand bei der Königin Mutter am heimlichen Hofe angehalten. Als gute Partie verheiratet lebte die Prinzessin fortan bekannt als die Feenkönigin im Schlosse des Königs, gehütet wie des Königs Augapfel.
Die Jahre zogen ins Land und die Königin wurde rastlos, ihr Erbe wart zu flüstern mit Tieren und Pflanzen und nicht zu schmachten in kalten Mauern. Ein Vogel, gennant Friedolin vernahm der Königin leises Schluchzen vom hohen Turme.
So flog der Silberweiße Friedolin von dannen Zu suchen nach Rittern sie zu befreien. Von Nord nach Süd, von Ost nach West jagte Friedolin, von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt. Doch traf er einen Ritter guten Herzens so sprach ein jeder:
„Die Königin ist dem König sein, Um des großen Königs Leben, Nie könnt ich sie befrein’, Kann dir keine Hilfe geben! Müd und von Trauer ergriffen verließ Friedolin das heilige Land. Hinter den schwarzen Bergen in den dunklen Landen weit abseits des Idyll's, traff er einen der Schwarzen Ritter, Godric nannten ihn die seinen.
Während ein jeder Schwarzer Ritter vom Bösen zerfressen wart, so war Godric anders als die übrigen, zwar ein freier Mann der den Gesetzen spottete, doch fand er mit dem Herzen immer den wahren Weg das Leben zu leben.
Friedolin zerzaust und krank geworden, bat schließlich den Godric, so wie er auch die anderen Ritter gebeten, sich seiner Queste anzunehmen. Lange schwiegen beide, der Wind flüsterte in den knorrigen Bäumen und der Mond ließ schaurig Schatten tanzen, als dann Godric dem Fridolin die Hand reichte. Und die ergrauten zausen Federn fielen vom Vogel ab.
Schwarz glänzend und gesund ward nun sein Federkleid. Fortan war sein Platz die Schulter des Schwarzen Ritters Godric. Man nannte ihn den Ritter Rabensturm, gesand die Königin zu rauben.
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